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Montag, 2. April 2012, 19.30 Uhr Passions-Choral-Andacht von Otto Thomas Konzert im Rahmen der festa paschalia 2012 |
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fiat ars ist ein noch junges Ensemble, bestehend aus ebenfalls noch jungen Mitgliedern. Gegründet 2006 von Absolventen der kirchenmusikalischen C-Ausbildung in Köln, öffnete sich der Chor schon bald auch Nicht-Kirchenmusikern und schloss sich 2007 der Katholischen Hochschulgemeinde Köln an. Mittels ununterbrochenen, gewissenhaften Experimentierens in hermetisch abgeriegelten Speziallaboren entwickelte fiat ars in der Folgezeit einen modus operandi, der auch den abgebrühtesten Kenner der Szene gehobener sakraler Chöre aufhorchen lassen dürfte und im Wesentlichen auf dem folgenden verblüffenden Erkenntnisdreischritt basiert:
Das Konzept hinter fiat ars ist mit anderen Worten, kein Konzept zu haben, die Methode das explizite Irgendwie – ohne dabei freilich das Ziel besseren Klangs aus den Augen zu verlieren. Diese hiermit nun nicht mehr so geheime Rezeptur unseres Vorgehens hat fiat ars in den wenigen Jahren des Bestehens einige unvergessliche Konzerterlebnisse beschert, etwa im Rahmen der „Geistlichen Musik am Dreikönigenschrein“ (Kölner Dom), der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Pfarrei St. Nikolaus in Köln-Sülz oder der „Sonntagsmusik in St. Aposteln“, Köln. In besonders reiner Form manifestiert sich das Einmalige der Verbindung „nette Leute“ und „gut singen“ naturgemäß bei den jährlichen Probenwochenenden, für die fiat ars an geologisch (Wiehl), historisch (Blankenheim) und anthropologisch (Karlsheim Gackenbach-Kirchähr) faszinierende Stätten reist – raus aus dem Alltag und eintauchen in eine fremde Welt, tags proben, nachts nett beisammensitzen. Der Choralltag sieht eine samstägliche Probe (11 bis 15 Uhr) etwa alle vier Wochen vor und etwa alle zwei Monate die Gestaltung einer Messe oder sonstigen Liturgie in Köln und Umgebung – auch dies natürlich immer mit dem Ziel maximaler Güte des Vortrags, denn: wozu, wenn nicht dazu! Chorleiter ist seit 2006 Jonas Dickopf. |