„eingegeben“ – Konzertreise
vom 22. bis 30. Juli, Konzerte unter anderem in
Heidelberg, München, Andechs und Köln

Was uns ausmacht, flüchtig skizziert

fiat ars ist ein noch junges Ensemble, bestehend aus ebenfalls noch jungen Mitgliedern. Gegründet 2006 von Absolventen der kirchenmusikalischen C-Ausbildung in Köln, öffnete sich der Chor schon bald auch Nicht-Kirchen­musikern und schloss sich 2007 der Katholischen Hochschulgemeinde Köln an.

Mittels ununter­broche­nen, gewissen­haften Experi­men­tierens in her­metisch ab­geriegelten Spe­zial­laboren entwickelte fiat ars in der Folge­zeit einen modus operandi, der auch den abgebrüh­testen Kenner der Szene gehobener sakraler Chöre aufhorchen lassen dürfte und im Wesent­lichen auf dem folgenden verblüffenden Erkenntnisdreischritt basiert:

  1. Es macht Spaß, gute Musik zu singen.
  2. Es macht mehr Spaß, je besser man sie singt.
  3. Und erst recht, wenn man dies zusammen mit netten Leuten tut.

Das Konzept hinter fiat ars ist mit anderen Worten, kein Konzept zu haben, die Methode das explizite Irgendwie – aber immer frisch im Streben nach schönerem Klang. Diese hiermit nun nicht mehr so geheime Rezeptur unseres Vorgehens hat fiat ars in den wenigen Jahren des Bestehens einige unvergessliche Konzerterlebnisse beschert, etwa im Rahmen der „Geistlichen Musik am Dreikönigenschrein“ (Kölner Dom), des Kirchenmusikfestivals „festa paschalia“ der Künstlerunion Köln, der „Sonntagsmusik in St. Aposteln“, Köln, und natürlich in der Reihe „Evensong in Berzdorf“ in der Kirche Schmerzhafte Mutter.

fiat ars nach einem Lunchkonzert in der Bavokerk, Haarlem (NL), 10. August 2013
 
fiat ars beim Evensong im Kölner Dom, nördliches Querschiff, 3. November 2013

In besonders reiner Form manifestiert sich das Einmalige der Verbindung „nette Leute“ und „gut singen“ naturgemäß bei den jähr­lichen Proben­wochen­enden, für die fiat ars an geo­logisch (Wiehl), historisch (Blanken­heim) und anthropo­logisch (Karls­heim Gackenbach-Kirchähr) faszi­nierende Stätten reist – und vielleicht noch mehr bei den Konzert­reisen, deren erste fiat ars 2012 in die Kathedralen von Metz und Worms, nach Mainz, Saar­brücken und Kehl-Goldscheuer trug, während es im Jahr 2013 in die Niederl­ande ging (Bavokerk, Haarlem; Kapelkerk, Alkmaar; Nicolaikerk, Utrecht; Francisca Romanakerk, De Cocksdorp, Texel; ev. Hauptkirche, Mönchengladbach-Rheydt). Über Pfingsten 2015 konzertierte fiat ars in Hamburg und Lübeck (unter anderem im „Kleinen Michel“ und in der Propsteikirche Herz Jesu), im Sommer 2017 stehen Konzerte im Süden, genauer: in Bayern, an.

Der Choralltag sieht eine samstägliche Probe (11 bis 15 Uhr) etwa alle drei Wochen vor und etwa alle zwei Monate die Gestaltung einer Messe oder sonstigen Liturgie in Köln und Umgebung. Hinzu kommen jährlich drei Konzert­programme, eines rund um Ostern, eines vor oder nach den Sommerferien und ein Advents­konzert­programm zum Jahres­abschluss.

Chorleiter ist seit 2006 Jonas Dickopf.